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Die Kunst der Selbstinszenierung im Biz

Wie du die richtige Melodie in deinem Business spielst.


Wäre es nicht manchmal toll, wenn uns die Kunden folgen würden wie die Kinder dem Rattenfänger aus Hameln in der gleichnamigen Geschichte?


Wie wäre es, wenn wir genau wüssten, welche Melodie wir spielen können?

Um einen Sog zu entwickeln, mit der die Kundengewinnung von alleine läuft und wir auf diese ganzen Akquisemethoden verzichten könnten? Statt dessen machen wir die ungeliebte Erfahrung, dass unser Angebot nicht angenommen wird. Wir haben unsere tolle Leistung angeboten - und das Gegenüber sagt nein.
Auch wenn der Verstand sagt - das gehört dazu und das Angebot eben nicht zu jedem passen kann, so hat eine Ablehnung gerne etwas Persönliches. Und was passiert deswegen?
Um diese Ablehnung im Vorfeld zu vermeiden, um sich nicht mies zu fühlen, weil jemand "mich nicht mag", fahren viele selbständige Frauen mit angezogener Handbremse.
Sie trauen sich nicht an die Themen Verkauf und aktives Selfmarketing ran oder bringen es irgendwie hinter sich.

Als Coach, Berater, Künstler, Kreativer und Digitalpreneur stehst Du als Marke mit deiner Persönlichkeit und deinen Werten an vorderster Front und bist das Aushängeschild deines Business.
Das bedeutet dann auch, dass Du entscheidest, wie Du wahrgenommen werden willst und dich dann selbst entsprechend in Szene setzt.
Selbstredend, dass Du dabei auch Du bleibst und dir keine Masken aufsetzen solltest.

 

So ein bisserl Feinschliff für das eigene Image und in Sachen Sales ist trotzdem notwendig.

Damit Du überhaupt mal mit dem gewünschten Effekt ins Bewusstsein deiner zukünftigen Kunden in Erscheinung trittst.

Gerade für uns Frauen ist aber genau das eine Hürde: sich als Dienstleiter mit den eigenen Produkten anzubieten, statt nur darauf zu hoffen, dass die Welt gefälligst von alleine merkt, was man zu bieten hat.
Dahinter steckt, wie oben bereits erwähnt, in den meisten Fällen die Angst vor der Ablehnung und der Wunsch, authentisch zu bleiben.


Da machen sich Gedanken im Oberstübchen breit, die nicht wirklich konstruktiv, dafür aber nachvollziehbar sind.

  • Was, wenn ich ausgelacht werde?
  • Oder ich einfach nicht gut genug bin?
  • Was soll ich denn sagen?
  • Wie schaffe ich es, dass ich gebucht und meine Produkte gekauft werden?
  • Ich will nicht aufdringlich sein.
  • Was passiert, wenn mich plötzlich jeder sieht und meine Videos bewertet werden?
  • Ich möchte mich nicht so in den Vordergrund drängen.
  • Ich will nicht künstlich rüberkommen und mich verstellen müssen.


Obwohl ich seit über 35 Jahren im Verkauf bin und davon seit 1989 selbständig, kenne ich diese Gedanken auch selbst.
Und arbeite auch jedes Mal aufs neue daran, mein Mindset entsprechend auszurichten und meine Techniken immer wieder zu trainieren, zu überprüfen und auch für mich neue und eigene Wege zu finden.


Wenn Du dann noch eher introvertiert bist, fallen dir vermutlich viele Marketing- & Verkaufsprozesse von Haus aus schwer, die ganze Sippschaft der Marktschreier geht dir einfach nur auf die Nerven und du würdest dir am liebsten die Decke über den Kopf ziehen.


So willst Du auf keinen Fall sein.

Dich nicht einreihen in die Scharen der Maulhelden, Schreihälse und Taschakkalakkaisten.
Und das kann ich auch so gut verstehen, denn mir geht es genau so.


Nachhaltige Werte schaffen und den Kunden die beste Lösung für ihre Anliegen bieten.


Dem Gegenüber mit Respekt auf Augenhöhe begegnen und durchdachte, individuelle Lösungen finden und auch mal unkonventionellere Wege beschreiten.
Jetzt wäre es natürlich schön, wenn die Spatzen deine Expertise von den Dächern pfeiffen würden, damit die Kunden ganz alleine den Weg zu dir und deinen Diensten finden und du dich nicht wirklich selbst Präsentieren musst, oder?


Machen sie aber nicht, die blöden Vögel und daher musst du selbst Klappern, denn das gehört zum Handwerk ;-)
Ohne Bekanntheit fehlt es dir nämlich dummerweise auch an Kunden und den passenden Kooperationspartnern.

Und somit auch am Umsatz.

Nun kommt es aber darauf an, wo geklappert wird und wie die richtigen Kunden für die eigenen Leistungen und Produkte angezogen werden können.


Und bei dem Überangebot an Dienstleistern ist der qualifizierte Mitbewerber gerade mal ein Mausklick weit entfernt.
Wer sich jetzt nicht unterscheidet und sich selbst gut in Szene setzt mit seiner Persönlichkeit, wird zwangsweise über den Preis verglichen, verkauft seine Leistungen dann auch mal unter Wert und wird vor allem Eines: Austauschbar!


Deine gesamte Marketingstrategie und dein Pricing basiert auf deiner Persönlichkeit, deinem Alleinstellungsmerkmal und deinem „anders sein als andere“!
Und natürlich auch darauf, ob Du die Sprache deiner Kunden sprichst und ihnen den Wert deines Angebotes vermitteln kannst.


Nur wenn Du deine Business Ziele, deine Fähigkeiten und Ansichten mit dem idealen Nutzen für deine Kunden zu einem unverwechselbaren, einzigartigen Gesamtpaket schnürst, hebst du dich ab und ziehst die Kunden an, die zu dir und deinen Werten passen.


Mit der richtigen Selbstinszenierung, die deine Besonderheiten herausstellt und dein USP ist, wirst du ohne grosse Schreierei auch genau die passenden Kunden erreichen und kannst dich aus dem grossen Topf der Tschakkas & „Schnell-mal-reich“ Fraktion heraus lösen.


Und vor allem wirst Du positiv heraus stechen und somit auch bei den Richtigen an Bekanntheit und Vertrauen zulegen.
Dein guter Ruf eilt dir dann voraus und so ersparst Du dir auch, dass Du dich und deine Kompetenz ständig neu unter Beweis stellen und die verhassten Akquisemethoden durchführen musst.


Wie du dich am besten selbst in Szene setzt und nach welchen Punkten du dich ausrichten kannst, verrate ich dir dann in meinem nächsten Beitrag.


In diesem Sinne:stay tuned & keep on going

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Kommentare: 1
  • #1

    Kay (Montag, 10 Dezember 2018 14:12)

    Ein schöner Beitrag, mit tollen Inputs. Ich bin gerade dabei, mein eigenes Business zu starten und beschäftige mich viel mit Marketing Strategien. Jedem zu gefallen ist nicht mein Ziel, denn das ist unmöglich und Kritik einzustecken, anzunehmen und positiv umzusetzen habe ich gelernt, davor habe ich keine Angst. Nichts desto trotz ist ein USP wichtig und dabei auch mal unkonventionelle Wege zu beschreiten, wie du geschrieben hast, erfordert definitiv Mut, der aber letztlich zum erhofften Erfolg führt.

    Ich bin gespannt auf den nächsten Beitrag :)

    Liebe Grüße, Kay
    www.twistheadcats.com