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Wie du in drei Schritten eine Präsentation für dein Live Video oder dein Webinar planst

Chaos im Kopf: Warum du bei deiner Präsentation nicht mit dem Inhalt starten sollteST

  • Du willst eine Präsentation für dein Live Video oder dein Webinar erstellen, aber du starrst nur auf deinen Bildschirm und hast gähnende Leere im Oberstübchen?
  • Du weisst nicht, wie du anfangen sollst, stattdessen herrscht das kreative Chaos im Kopf und du fängst lieber damit an, deine Fenster zu putzen?

Alles easy, in diesem Beitrag zeige ich dir, wie du deinem Gedankenwirrwarr eine klare Richtung geben kannst und so dein Kopf-Chaos umgehst. 

 

Beginne beim Ende und definiere zuerst das Ziel.

Stelle dir vor, du planst einen Urlaub und willst deine Koffer packen. 

Wenn du ein wenig wie ich bist, dann kann es vorkommen, dass du ohne einen genauen Plan einfach mal alles hinein wirfst, was dir so in den Kopf kommt und dann wichtiges vergisst.

Du musst also zuerst die Entscheidung treffen, was du mitnimmst und was zu Hause bleibt.

Dazu sollte dein Reiseziel klar sein, denn dein Kofferinhalt wird für eine Städtetour anders aussehen als für eine Karibikreise. 

Genauso ist es bei der Vorbereitung einer Präsentation oder eines Vortrags.

Wenn dein Publikum nicht erkennt, wohin die Reise gehen soll, verlierst du die Aufmerksamkeit und das Interesse.

Und damit auch potentielle Aufträge und Kunden.

 

Nimm dein Publikum mit auf eine Reise

Als erstes musst du das Ziel dieser Reise definieren, sonst landest du mit deinem Publikum im Nirgendwo.

Frage dich immer zuerst: Wohin soll die Reise gehen, wie lange dauert die Reise und welches Gepäck nimmst du mit?

 

Beispiel:

  • Für eine Städtetour am Wochenende reicht Handgepäck, sofern du nicht auch ein ausgeprägtes Fashionista Gen hast. Als Präsentation wäre das z.B. ein knackiges Live Video, ein Micro Webinar, ein Podcast oder ein Vortrag von bis zu 20 Minuten (TED Talk)
  • Für eine längere Reise  wirst du eher einen oder mehrere große Koffer mitnehmen,  was einem Webinar oder einem Vortrag von 45 Minuten und länger entspricht. Natürlich passt da mehr rein, als ins Handgepäck. Wenn du also dein Monster Gepäck nicht mitnehmen kannst, dann pack nur das nötigste ein und lass alles weg, was nicht zum Ziel führt.

Vermutlich kennst du selbst diese Präsentationen, die mit viel zu vielen Informationen und Folien vollgestopft sind, dass du als Zuschauer schon nach wenigen Minuten nicht mehr weiß, wohin die Reise geht?

Damit dir genau das nicht passiert, nimm unbedingt die  Perspektive deiner Audience ein

Strukturiere zuerst deine Eckdaten, das bringt deine Gedanken auf den Punkt, indem du innerlich auf Abstand zu deinem Thema gehst. 

 

Indem du die Perspektive deiner Audience einnimmst, kannst du dich besser auf deren Bedürfnisse fokussieren

 

Definiere deinen Endpunkt in 3 Schritten

  • Schritt 01: Analysiere deine Audience. Überlege dir zuerst, was deine Zuschauer mitbringen, welchen Status Quo sie haben. Was bringen sie mit auf die Reise?
  • Schritt 02: Definiere im nächsten Schritt deine Absicht. Was willst du deinem Publikum bewirken.
  • Schritt 03: Formuliere deine Message. Was ist die Kernbotschaft deiner Präsentation? Was soll dein Publikum mitnehmen? Und vor allem: was soll es am Ende tun?

Mein Tipp: verwende dazu am besten Moderationskarten, Klebezettel oder kleine Karteikarten.

Ich persönlich arbeite gerne an einem analogen Whiteboard und verwende Klebezettel, die ich von Hand beschrifte.

Du kennst bestimmt den Spruch: "Von der Hand in den Verstand!" 

Alles, was du manuell erstellst, fördert deine Kreativität und der rote Faden deiner Präsi prägt sich auch besser ein.

 

1. Schritt: Analysiere dein Publikum

Vielleicht hast du bereits eine vage Vorstellung von deinem Zielpublikum.

Belasse es nicht bei diesem ungenauen Bild, sondern schau genau hin, sammle alle Fakten und erstelle dir ein Profil.

 

Im besten Fall hilft deine Präsentation deinem Publikum bei der Lösung eines Problems.

  • Zu wem sprichst du? Sind es eher Privatpersonen, Kooperationspartner oder Unternehmen?
  • Welches Ziel verfolgst du und was willst du vorstellen?
  • Welche Ängste, Nöte und Sorgen beschäftigen dein Publikum?
  • Nach welcher Lösung suchen sie?
  • Welche Hoffnungen und Wünsche in Bezug auf dein Präsentationsthema bringen sie mit.

Wenn du bei einer Veranstaltung Gast-Experte / -Expertin bist, dann erkundige dich im Vorfeld beim Veranstalter.

Je besser du deine Zuschauenden kennst, umso leichter fällt es dir, dich in sie hineinzuversetzen und eine Präsentation zu erstellen, die die Menschen abholt, mitnimmt und bestenfalls auch für Umsatz sorgt.

Nur wenn du weisst, worauf du in deiner Präsentation eingehen sollst, kannst du deinem Publikum weiterhelfen.

 

 

2. Schritt: Definiere deine Absicht

Frage dich im zweiten Schritt, was du mit deiner Präsentation beim Publikum erreichen und bewirken willst.

  • Beschreibe mit der Absicht nicht den Inhalt, sondern das Ziel.
  • Was willst du erreichen und was hast du mit deinen Zuschauenden vor?
  • Worum soll es gehen und was haben sie davon, wenn sie dir ihre Aufmerksamkeit schenken?
  • Warum sollten sie dir zuhören? Hier ist Platz für den Benefit, den du vermittelst.

Beschreibe deine Absicht so aktiv und spezifisch wie möglich.

Dazu habe ich dir zwei Beispiele mitgebracht, die du als Gerüst nutzen kannst:

 

  • “Mit meinem Webinar möchte ich Solopreneurinnen die Angst vor der virtuellen Bühne nehmen. Ich zeige, wie sie sich auch als introvertierte Persönlichkeit souverän vor der Kamera zeigen und selbstsicher präsentieren können”.
  • „In meinem Livestream will ich meinen Zuschauern eine neue Sicht auf das Thema Sales geben, mit der auch introvertierte Persönlichkeiten online sichtbar werden können, die sich sonst vom klassischen und lauten Marketing frustriert abwenden”.

Wenn du deine Absicht so auf den Punkt bringen kannst, hast du einen Rahmen für deine Präsentation und ein klar definiertes Ziel, was zu deiner Kernbotschaft führt.

 

3. Schritt: Formuliere deine Kernbotschaft

Die Kernbotschaft ist die Quintessenz deiner Präsentation.. Sie ist die Botschaft, die dein Publikum verstehen und aus deinem Webinar oder Video mitnehmen soll.

 

Eine gute Kernbotschaft bringt bei deinem Publikum etwas in Gang: sie kann ein Impuls sein, eine Aufforderung umzudenken; sie kann eine neue Perspektive vermitteln oder ein Aha-Erlebnis bescheren.

 

Wenn deine Kernbotschaft bereits diese Qualität besitzt, hast du gute Chancen, dass auch dein Vortrag die Zuschauer bewegen und inspirieren wird.

Eine starke Kernbotschaft wird sich in deinen Stories, Bildern und Folien widerspiegeln. Sie wird sich in jedem entscheidenden Augenblick deiner Präsentation direkt oder indirekt Gehör verschaffen.

 

So gelingt dir eine gute Formulierung

 Artikuliere deine Kernbotschaft so aktiv wie möglich in direkter Rede.

 

Beispiele:

  • "Ich will meinem Publikum sagen: (...)"
  • "Mein Publikum soll verstehen dass: (...)"
  • "Ich will mein Publikum dazu bewegen / ermutigen / motivieren: (...)"

Vervollständige die Sätze mit deiner Absicht oder deinem Kerngedanken. Stell dir dabei vor, dass du in einfachen Worten ohne Fachjargon den Inhalt deiner Präsentation in wenigen Sätzen so beschreibst, dass es auch für Fachfremde verständlich ist.

 

Beispiel anhand meiner Positionierung als Performance & Sales Coach:

  •  „Nutze nur die Marketing- & Sales-Techniken, die dir entsprechen. Verbieg dich nicht! Mach´s auf DEINE Art!“
  • Ihr seid Expertinnen auf eurem Gebiet. Macht euch nicht verrückt vor dem Auftritt: Ihr müsst nur auf einige Dinge achten, um auch auf der virtuellen Bühne professionell zu sein! 

Indem du dein Publikum analysierst, deine Absicht definierst und deine Kernbotschaft formulierst,  bekommst du eine klare Zieldefinition für die Entwicklung deiner Präsentation.

Diese drei Schritte helfen dir dabei, den roten Faden für deine Live Videos, Webinare oder auch für einen Podcast und deinen offline Vortrag vor Augen zu haben, da es klar ist, wohin die Reise geht.

 

Tipps für den Workflow deiner Präsentation

Halte jeden Gedanken schriftlich fest

Schreibe zunächst wirklich alles auf, was dir zu deinem Publikum, deiner Absicht oder Kernbotschaft einfällt. Formuliere nicht nur eine Botschaft oder eine Absicht, sondern bringe alles zu Papier, was dir einfällt.

Du kannst erstmal intensiv brainstormen und deine grauen Zellen auf Trab bringen, damit sie dich mit einer Fülle an Ideen und Gedanken versorgen. Bewerte keinen davon, sondern lass deiner Kreativität freien Lauf und sammle erstmal alles.

  

Arbeite mit Stift und einzelnen Zetteln oder Karten.

Arbeite in dieser Phase nicht am Computer, sondern mit Moderationskarten, einzelnen Zetteln oder Post-Its. 

Nutze für jede Idee einen eigenen Zettel oder Post-It.

Dadurch kannst du im nächsten Schritt deine Ideen besser sortieren und priorisieren. 

Filtere jetzt die stärksten Absichtserklärungen und Kernbotschaften heraus und lege die anderen Ideen erstmal zur Seite.

Auch wenn du in dieser Präsentation nicht alles auf einmal unterbringst, so kannst du deine Ideen zu einem späteren Zeitpunkt nutzen. Ich sammle diese gerne in dem Projektmanagement Tool "Trello" und habe mir dadurch einen Fundus an Ideen und Inspirationen aufgebaut, die immer wieder zum Einsatz kommen. 

 

Wenn dir meine Tipps gefallen haben, hinterlass mir gerne ein Kommentar und folge mir auf Instagram, wo du meinen Account unter "alexandraloos_" findest.

 

 

Wer schreibt hier?

 

Hey, ich bin Alex Loos, seit 1989 selbständig und helfe dir als virtual Performance & Sales Coach dabei, wie du deine Abneigung gegen das Verkaufen hinter dir lässt und verkaufst ohne dass es sich nach verkaufen anfühlt. Ich möchte dir zeigen, dass Sales & Selling Spass macht und dich bei deiner Kundengewinnung unterstützen, ohne Marktschreierei und ohne Verbiegen.

 

 


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